Wissen

Mit gutem Beispiel voran: „Wohnfabrik Solinsieme, St. Gallen“

Eine Industriebrache wird zu hochwertigem, stadtnahen Wohnraum. Ein Wohnkonzept mit biologischen Baumaterialien, Licht und Gemeinschaftsräumen.

innenebreich solinsieme

Der Umbau des Stickereigebäudes aus dem Jahre 1880 für die Wohngenossenschaft Solinsieme war eine Herausforderung, die mit Blick auf das fertig gestellte Ergebnis wahrhaft meisterlich gelöst wurde.

Durch den Umbau des bestehenden Stickereigebäudes für die Bedürfnisse der Genossenschaft, d.h. Einbau von möglichst vielen Wohneinheiten unter Schonung und Einbezug der bestehenden Bausubstanz entstand eine Wohnanlage mit 17 Einheiten zwischen 56 und 93 m2 Wohnfläche. Dazu kommen gemeinschaftlich genutzte Räume (Waschküche, Keller, Bastelraum, Nähatelier, Bügelzimmer und ein grosser Reserveraum) mit zusammen rund 220 m2.

Die Anwendung von ökologischen Baumaterialien (Wärmedämmung, Bodenbeläge, Farben, etc.), eine Solaranlage für Warmwasser, Fassadenbegrünung, Nistkästen für Mauersegler und Mobilityparkplatz runden das Projekt ab.

Projektierung 2000, Fertigstellung 2002,

mehr Information unter Archplan

files/content/ratgeber/gebaeude-allgemein/wohnfabrik-s-2.jpg

Quellen/PDF

Quelle. archplan.ch, Beilage zu Hochpaterre, Nr. 10/2007