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Neue Techniken mindern Stromspitzen und helfen Strom zu sparen
Ein Weg, um der drohenden Stromlücke zu entgehen, wären neue Kraftwerke. Besser aber ist intelligentes Strom sparen.
Der Aufbau von intelligenten Stromnetzen (Smart Grids) ist bereits im Gange. Die entsprechende Technologie steht bereit. Ein grosses Problem ist noch immer der tagesabhängig stark schwankende Strombedarf. Gelänge es, die Spitzen zu minimieren, hätte dies nicht nur Auswirkungen auf den Preis. Eine gleichmässige Auslastung der Kraftwerke und Netze wäre eine Folge.
Doch wie können diese hochgesteckten Ziele erreicht werden?
Es ist nun mal so, dass morgens Kaffeemaschine und Toaster, mittags Küchen und Kantinen und abends die Beleuchtung und Unterhaltungselektronik für einen entsprechenden Strombedarf sorgt. Dieser ist auch sehr gut kalkulierbar. Unsere Gewohnheiten lassen sich auch kaum ändern, denn wer will schon drei Stunden früher Frühstücken, oder das Mittagessen dann kochen, wenn die Stromspitze vorüber ist?
Die seit langem erprobten und bekannten Stromspartipps bringen schon eine ganze Menge. Kurze Wege vom Erzeuger zum Verbraucher durch dezentrale Netze helfen dabei die Leitungsverluste zu reduzieren. Noch sparsamere Geräte, besonders bei den Dauerverbrauchern wie Kühl- und Gefrierschränke, Umwälzpumpen in Heiz- und Wasserkreisläufen, Lüftungs- und Klimageräte, tragen einen weiteren Teil dazu bei. Darüber hinaus wird es in naher Zukunft neue Möglichkeiten geben, die teilweise bereits das Stadium der Planung verlassen haben und in der Erprobung sind.
- Haushalts- und Haustechnikgeräte, die über das intelligente Stromnetz dann eine Arbeitsfreigabe bekommen, wenn der Verbrauch gerade am niedrigsten ist. Das heisst, dass sich die vorher befüllte Waschmaschine oder der Trockner plötzlich wie von Geisterhand in Bewegung setzt, ohne unser Zutun, selbst dann wenn wir nicht zu Hause sind oder schlafen.
- Visualisierter Verbrauch: Ähnlich wie eine kleine digitale Wetterstation oder ein Thermometer zeigt uns ein kleines Gerät m Bücherregal den aktuellen Stromverbrauch an. Es mahnt oder warnt, wenn voreingestellte Werte überschritten werden. Wird es mit einem Computer verbunden kann man minutengenaue Verbrauchswerte und Statistiken über ausgewählte Zeiträume erstellen. Vielleicht lässt sich nicht nur der aktuelle Gesamtverbrauch anzeigen, sondern intelligente Geräte melden, welchen Beitrag sie zu Verbrauch und Stromrechnung gerade leisten.
- Steuer-, Regel-, Mess- und Funktechnik sind so weit entwickelt, dass es bald kein Problem mehr sein kann, die Daten jederzeit und an jedem Ort auch via „App“ über das Smartphon abzurufen und auf diesem Wege z.B. nicht benötigte Verbraucher auszuschalten.
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