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Neuer Wärmedämmputz - Blick in die Zukunft

Hochleistungsdämmputz aus der Forschung. Eine Neuentwickelung der EMPA in Zusammenarbeit mit führenden Putzherstellern.

Muss historische Bausubstanz energetisch sinnvoll saniert werden, ohne deren Erscheinungsbild zu verändern, dann treten hier besonders häufig Probleme auf. Die zu verwendenden Materialien müssen sich nicht nur mit dem historischen Untergrund vertragen, sondern auch als möglichst optimale Wärmedämmung wirken, ohne unerwünschte optische Veränderungen zu erzeugen und ohne den Denkmalschützern Bauchgrimmen zu verursachen.

Die Lösung ist jetzt entwickelt und bereit für die ersten Feldversuche. Ab 2012 wird das neue Material, basierend auf einem Aerogel das zu über 90% aus Luft besteht, ausserhalb der Labore getestet und wird dann, wenn alle Erwartungen erfüllt werden, ab 2013 auf den Markt kommen. Das Aerogel besitzt Poren im Nanometerbereich. Es enthält nicht nur den erwähnten hohen Prozentsatz Luft, der für die Dämmwirkung verantwortlich ist, sondern ist zum dem noch offenporig. Das heisst, Wasserdampf kann ungehindert den Putz durchdringen, wobei der Putz selbst Wasser abweisend ist. Die Wärmeleitfähigkeit liegt bei etwa 0,03 W/mK und ist so zwei- bis dreimal niedriger als herkömmliche Verputze.

Quellen/PDF

Quelle: www. empa.ch und Umwelttechnik Schweiz 3/11

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