Ratgeber

MINERGIE-Netto-Null

Neuster MINERGIE - Standard:  Minergie-Netto-Null ab 2026.
Baustandard der über einen Lebenszyklus von 60 Jahren klimaneutrale Gebäude garantiert.

Minergie-Netto-Null

Minergie Netto Null
Minergie hat im März 2026 einen neuen Standard für Netto-Null-Gebäude lanciert.

Dieser Standard geht über die bisherigen Energieeffizienz-Vorgaben hinaus und zielt darauf ab, die gesamte Klimabilanz eines Gebäudes über seinen Lebenszyklus auf null zu bringen. 
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Kernelemente von Minergie-Netto-Null

  • Betriebsemissionen: Gebäude müssen im Betrieb CO2-frei sein, was den Verzicht auf fossile Brennstoffe und eine hohe Effizienz bei der zugeführten Energie (Strom, Fernwärme) voraussetzt.
  • Erstellungsemissionen: Der Standard legt strengere Grenzwerte für die sogenannten grauen Emissionen fest – also das CO2, das bei der Herstellung der Baustoffe und dem Bau des Gebäudes entsteht.
  • Negativemissionen: Da ein Bauprojekt nach heutigem Stand der Technik nie ganz ohne Emissionen auskommt, müssen verbleibende Treibhausgase durch Senkenausgeglichen werden. Dazu zählen:
    • Die dauerhafte Speicherung von Kohlenstoff in Baustoffen (z. B. durch Holzbau oder Pflanzenkohle im Beton).
    • Technische Lösungen wie Carbon Removal (Entzug von CO2 aus der Luft).
  • Zusatz ECO: Der Zusatz ECO von ecobau ist eine Voraussetzung für die Zertifizierung, um auch gesundheitliche und ökologische Aspekte der Baumaterialien abzudecken. admin.ch +6

Netto Null Schema

Warum dieser Standard?

Der Standard dient als freiwilliges Instrument, um die Ziele des Schweizer Klima- und Innovationsgesetzes (Netto-Null bis 2050) im Gebäudesektor vorzeitig umzusetzen. Zertifizierte Gebäude sollen laut Minergie einen besseren Werterhalt bieten und einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten. 

Minergie +2

Informationen zu den spezifischen Gebühren und dem Zertifizierungsprozess finden Sie direkt auf der Minergie-Webseite.

Quellen/PDF

Textquellen und Bilder: MINERGIE-Netto-Null, 2026, bobü