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Wissenwertes zum Brandschutz

Der Brandschutz ist in vielen Gesetzen und Vorschriften geregelt und das nicht ohne Grund. Feuer und Rauch bedrohen nicht nur Gesundheit und Leben, sondern verursachen immense Schäden.

feuerlöschersymbol

Baulicher Brandschutz ist ein Bestandteil des vorbeugenden Brandschutzes. Dieser vereint alle Massnahmen in sich, die dazu dienen die Entstehung, Auswirkungen und Ausbreitung von Bränden bereits im Vorfeld zu verhindern oder die Wahrscheinlichkeit eines Brandausbruchs stark einzuschränken.

Das Bauordnungsrecht und die einschlägigen Gesetze verlangen je nach Gebäudetyp und Grösse, dass für Rettungs- und Fluchtwege, die Tragkonstruktion, etc. nur Materialien verwendet werden dürfen, die einer bestimmten Brandschutzklasse zugeordnet sind. Für grössere Gebäude (Verwaltungen, Schulen, Spitäler, Industriebetriebe, etc.) muss ein genehmigtes Brandschutzkonzept vorliegen. Die entsprechenden Regelungen und die Abnahme von Brandschutzkonzepten liegen in Deutschland und Österreich in der Hoheit der Bundesländer, in der Schweiz bei den Kantonen. Daher rühren auch eventuelle abweichende Brandschutzvorschriften.

Baulicher Brandschutz

Der vorgeschriebene bauliche Brandschutz je nach Gebäudetyp setzt sich aus mehreren Punkten zusammen. Zum einen sind es die verwendeten Materialien, die einem Brand für eine vorgegebene Zeit standhalten müssen, zum anderen aber auch technische Einrichtungen, wie im Gebäude integrierte Löschanlagen.

Ausschlaggebend für einen guten baulichen Brandschutz ist das Zusammenspiel von:

  • dem Brandverhalten der verwendeten Baustoffe
  • dem Feuerwiderstand der Bauteile
  • der Möglichkeit einen Brand aktiv bekämpfen zu können, z.B. Sprinkleranlagen, Brandmeldeanlagen
  • einer guten Fluchtwegeplanung
  • der Einteilung grössere Gebäude in Brandabschnitte durch Brandwände, Schotts und Brandschutztüren

Brandschutznormen Schweiz

Quellen/PDF

Teaserbild: www.fwthayngen.ch